Nistkasten für Meisen

Meisen gehören zur Ordnung der Sperlingsvögel und leben vorwiegend in baumreichen Habitaten. Der Körper ist eher klein und der Schnabel kräftig. Sie ernähren sich von Insekten und Sämereien. Ihre Nester legen Meisen in Höhlen an.







Meisenarten


Es gibt verschiedene Meisenarten, beispielsweise die Kohlmeise. Dies ist die größte Meise von allen mit einem schwarzen Kopf und weißen Wangen, einer leuchtend gelben Unterseite mit einem schwarzen Bauchstreifen.
Meisen sind in Siedlungen und Wäldern zu Hause. Die kleinere Blaumeise ist ähnlich gefärbt wie die Kohlmeise. Der Unterschied ist der blaue Kopf mit mehr weißen Federn und der fehlende Bauchstreifen.
Blaumeisen halten sich gern in alten Bäumen im Garten auf.
Die Tannenmeise mit dem schwarz-weißen Kopf hat einen blaugrauen Rücken und eine beige bis braunweiße Unterseite und lebt vorwiegend in Fichtenwäldern und Nadelbäumen in Gärten.


Meisennistkasten - Was gilt es zu beachten?


Ein Meisenkasten ist eine Nisthilfe für Meisen.
Meisen sind Höhlenbrüter, daher sollte der Meisenkasten geschlossen sein. Er sollte nur über ein Einflugloch verfügen, das Richtung Osten ausgerichtet ist, damit die Sonne gleich morgens wärmt und sich die Jungvögel gut entwickeln.
Die Wetterseite sollte grundsätzlich gut geschützt sein.
Bei der Kohlmeise sollte der Durchmesser des Einfluglochs beispielsweise 3,2 cm und bei der Blau- und Tannenmeise 2,6 bis 2,8 cm betragen.
Es ist wichtig, dass der Nistkasten 2 bis 3 Meter über dem Boden angebracht wird, damit er für Nesträuber wie Katzen nicht erreichbar ist.
Spätestens im März sollte der Meisenistkasten aufgehängt sein. Empfehlenswert ist es jedoch, den Kasten bereits im Herbst aufzuhängen, da neue Nistkästen nicht so gut angenommen werden.




Muss ein Meisennistkasten gereinigt werden?


Ein Meisennistkasten wird gereinigt, um ihn vor Parasiten zu befreien, beispielsweise vor Milben, Zecken und Vogelflöhen.
Nistkästen werden am besten im Spätsommer gereinigt, da die Winterschläfer und der Vogelnachwuchs nicht mehr in den Kästen sind und die Reinigung wichtig ist, bevor die "Nachmieter" einziehen.
Vor der Reinigung des Nistkastens sollte einige Tage beobachtet werden, dass dieser auch wirklich unbewohnt ist. Durch leichtes Klopfen kann noch einmal vorgewarnt werden, damit die letzten Bewohner die Möglichkeit haben, noch schnell zu verschwinden. Die Reinigung sollte mit Handschuhen und im Freien erfolgen, damit das Ungeziefer draußen bleibt. Der Kasten wird mit einem Handfeger ausgefegt. Wenn starker Parasitenbefall erkennbar ist, genügt es, ihn mit klarem Wasser einmal auszuspülen. Von chemischen Reinigungsmitteln ist abzuraten. Der nasse Meisennistkasten muss unbedingt gut trocknen.